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Dreamboats and Petticoats ist an und für sich ein Compilation-Album, welches die populärsten Lieder der 50-er und 60-er-Jahre enthält, das heisst die Rock ´n Roll-Titel. Die beiden Alben wurden mehrere Millionen-Mal, bevor das Musical überhaupt zur Aufführung kam, verkauft. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. «Dreamboats and Petticoats» ist Musik. Es enthält Titel von Cliff Richard, Buddy Holly, Billy Fury, Bobby Darin unter anderem die Titel «Twist Again», «Let's Dance» usw. «Dreamboats and Petticoats» ist in erster Linie eine Musik-Show, die Geschichte ist mehr als schwach. Es geht darum, dass zwei Teenager Lieder zusammen singen, sich am Anfang nicht finden, schliesslich dann aber den Hauptpreis in einem Sommermusicfestival gewinnen und sich dann gleich noch ineinander verlieben – also mit anderen Worten, zweifache Gewinner sind..

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Als sich am Ende des Stückes der virtuelle Vorhang senkte und die Darsteller sich dem Publikum zuwandten, um den wohlverdienten Applaus zu konsumieren, lächelten die Schauspieler teilweise. Das Publikum nahm ihnen dieses Lachen aber relativ übel - denn es herrschte eine durch Papiernasstücher bestimmte Trauerstimmung. Bereits die Tatsache, dass das Stück derartige Trauer verursacht hatte, dass das Lachen kein Platz mehr hatte, zeigte die schauspielerische Leistung der Darsteller im Musical «Love Story», im Londoner Westend «the Duchess» Theater. Ich gebe zu, ich hatte mich lange gegen den Tränenstrom resistent gezeigt, mitten in diesem heulenden Publikum, schliesslich erwischte es mich trotzdem.

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Am 23. März besuchte ich in London, Adelphi Theater, das Fortsetzungsmusical (Sequel) von "Phantom of the Opera" von Andrew Lloyd Webber.

Normalerweise ist für mich die schwierigste Aufgabe einer Kritik, den Titel zu bestimmen. Dieses Mal hatte ich so viele diesbezügliche "Eingebungen", dass ich Ihnen fünf davon vorstellen werde und Sie dann letztlich bestimmen können, was die beste Überschrift wäre.

lb_poster2007 wurde das Musical Legally Blonde erstmals am Broadway uraufgeführt. Regelmässig kommen dann Erfolgsproduktionen ein bis zwei Jahre später am West End heraus. Diese Achse der klassischen Musical-Länder USA und England spielt im wahrsten Sinne des Wortes. In den letzten Jahren hat sich hierzu ein "deutscher", kleiner Partner (Hamburg, Berlin, Wien) gesellt, hat ein Musical Erfolg, wird es mit äusserstem Tempo auf den deutschen Markt geschmissen.

Auf dem Weg zum Musical "The Rat Pack" wollte ich im Hotel die Adresse des berühmten Adelphi Theaters erfragen. Der Concierge fand nichts bis ich den Geistesblitz hatte, nicht bei den Musicals nachzuschauen. Und da war's... Mit anderen Worten "The Rat Pack" ist simpel kein Musical, sondern eine Show.

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Der Abend war dann einer mit vielen Premieren. Noch nie musste ich 10 Minuten bis zum verspäteten Anfang warten. Noch nie dauerte eine Pause doppelt so lange im perfekten West End. Was war dann heute wirklich hier los?

Ein australischer Import

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Australien hat der Musikwelt drei Geschenke gemacht: die Bee Gees, Kylie Minogue und dieses Musical. Ich gebe es gleich zu, das Musical gefällt mir am wenigsten. Priscilla läuft im berühmten Palace Theatre in London, nota bene war dort bis vor kurzem das Erfolgsmusical "Spamalot" beheimatet.

Ich hatte das Vergnügen, diese Woche im London Palladium die Weltneuheit "Sister Act - the Smash Hit Music" anzuschauen.

Es sei vorweg gesagt, je nach Laune behaupte ich, ich hätte schon mehr als 1000 Musical gesehen. Manchmal rede ich, und das trifft sicher zur, von 500 Musical. "Sister Act" ist zweifellos eines der fünf Besten, dem ich je beigewohnt bin. Ich wage die Prognose: Es wird ein Welterfolg und von Preisen überschüttet.

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