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Musical Magazin - Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Die Uraufführung von  «Das Land, das ich dir zeige» am Theater Biel-Solothurn thematisiert ähnlich wie «Lola Blau» die Flucht eines jüdischen Künstlers nach dem Einmarsch der Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Bei beiden geht die Flucht in die Schweiz und hier nach Basel. Doch während Lola Blau ihr Glück in Amerika macht, verschlägt es Peter Lotar in die Provinz, genauer ans Stadttheater Solothurn. 

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Wir bleiben dran

Mozart, Bellini und eine Erstaufführung im Musiktheater. «Die Dreigroschenoper» sowie eine Ur- und Erstaufführung im Schauspiel.

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Das Theater Biel Solothurn hat am Dienstagnachmittag an einer Medienkonferenz im Stadttheater Biel sein Programm für die Spielzeit 2011/2012 vorgestellt. «Wir bleiben dran» ist das Motto für die kommende Spielzeit, symbolisiert mit einem Sommerhut an einem Haken auf dem Titelbild des neuen Spielzeithefts.

logo_so_bielNach dem Publikums- und Kritikererfolg mit dem blutrünstig-tragischen Stück «Macbeth» im ‚Palace' kommt zum Saisonschluss nun eine durchaus unbeschwerte Oper auf die Bieler Bühne. Mit Gioachino Rossinis Buffastück «L'italiana in Algeri», vor bald 200 Jahren in Venedig uraufgeführt, klingt die Opernspielzeit beschwingt aus. Der Theater Biel Solothurn setzt damit nach «Otello» (08/09) und «Tancredi» (09/10) seine Reihe mit Rossini-Opern fort.

Friday, 07 January 2011 21:00

Ein Volksfeind

logo_so_bielDas Schauspiel in Biel Solothurn bleibt Skandinavien treu. Nach dem zeitgenössischen Stück «Fünf Mal Gott» des schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri im Dezember kommt ab Mitte Januar der neben August Strindberg bedeutendste Dramatiker Skandinaviens zu Wort: Henrik Ibsen.

Sein Stück «Ein Volksfeind» ist ein Öko-Drama, wie es sich auch heute zutragen könnte. Die vor rund 130 Jahren entstandene Geschichte stellt die physische Gesundheit des Einzelnen den ökonomischen Interessen einer Kleinstadt gegenüber, beleuchtet das moralische Engagement eines Einzelkämpfers im Kampf gegen die Mehrheit einer Gemeinschaft.

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Das Theater Biel Solothurn kann, trotz einem äusserst schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit 2009/2010 zurückblicken. Bei insgesamt etwas weniger Vorstellungen konnte die Besucherzahl um rund 15% gesteigert werden. Die Auslastung liegt mit 66% deutlich über derjenigen der beiden Vorjahre (59%).

Friday, 10 December 2010 12:55

Gräfin Mariza

logo_so_bielGräfin Mariza ist schön und reich: Eine sehr gute Partie für jeden Mann. Aber sie will das Leben geniessen und hat keine Lust, sich dauernd mit neuen Freiern herumzuschlagen. So kommt sie auf die Idee, ihre (fiktive) Verlobung mit einem Baron Zsupan bekannt zu geben.

Monday, 29 November 2010 12:38

Fünf Mal Gott

logo_so_bielDas Stück «Fünf Mal Gott» besteht aus dem Durchlauf von fünf Szenen eines Stücks, das der Schauspiellehrer Rolf zusammen mit seinen vier Theaterschülern Blanca, Idris, Olivia und Sanoj geschrieben hat. Die Schüler hatten die Aufgabe, ausgehend von Strindbergs «Ein Traumspiel» jeweils eine Traumszene zu schreiben.

Am Freitag 5. November war am Theater Solothurn Premiere von Emilia Galotti, ein bürgerliches Trauerspiel von Ephraim Lessing. Vor Emilia Galotti waren Trauerspiele dem Adel vorbehalten und Bürger hatten lustig zu sein. Das Stück übt scharfe Kritik an der Willkürherrschaft und Dekadenz des Adels und ist eines der ersten politischen Dramen der deutschsprachigen Literatur. Das die Themen, welche Lessing in Werken wie Minna von Barnhelm, Nathan der Weise oder eben Emilia Galotti aufgriff noch immer aktuell sind zeigt, dass er bis heute ununterbrochen in den Theatern gespielt wird.

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logo_so_bielEine Schweizer Erstaufführung im Musiktheater ist keine Selbstverständlichkeit, erst recht nicht am kleinsten Schweizer Stadttheater, und schon gar nicht, wenn es sich um ein Werk des grossen Komponisten Georg Friedrich Händel handelt.

Die Schweizer Erstaufführung von Georg Friedrich Händels «Ezio» am Theater Biel Solothurn ist auch darum eine kleine Sensation, weil «Ezio» nicht etwa ein unbedeutendes Werk ist, sondern eine seiner wichtigen Opern, entstanden in seiner Londoner Zeit für die Spielzeit 1731/32 im King's Theatre am Haymarket, uraufgeführt im Januar 1732.

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