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Musical Magazin - Berichte - Film - Theater - Oper Schweiz - Imscheinwerfer.ch

Friday, 29 April 2011 01:00

Flight of Gravity - Bilderstrecke

Cathy Marston lässt sich für ihre neue, abendfüllende Choreographie von Milan Kunderas Roman «Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins» inspirieren. Weit davon entfernt, das Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts detailliert nacherzählen zu wollen, entnimmt sie ihm vielmehr Themenfelder, die auch für den Tanz relevant sind. Auf der Basis der ineinander verwobenen Kompositionen von Martinů, Tartini, Silvestrow und Penderecki setzt die Berner Ballettchefin einzelne Szenen lose nebeneinander, die Kontraste wie Schwere-Leichtigkeit und Körper-Geist untersuchen. Die choreographische Forschungsreise wird in ein Bühnenbild von Jann Messerli eingebettet, der ein dunkles, reflektierendes Labyrinth entworfen hat.

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Saturday, 02 April 2011 00:00

Die tote Stadt

Bereits nach wenigen Takten, in denen sich die schwelgerische Musik Korngolds zum ersten Mal so richtig aufschwang, war es klar: Das wird ein viel versprechender Abend werden im Stadttheater Bern. Das Versprechen wurde mehr als eingelöst – es wurde ein grosser, ja ein überwältigender Abend, ein Abend voll leidenschaftlicher, rauschhafter Ekstase, für welchen sich dann auch das Premierenpublikum mit enthusiastischem Applaus bei allen Beteiligten bedankte.

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Sunday, 16 January 2011 00:00

Die lustigen Weiber von Windsor

Die «Weiberehre» zu verteidigen ist diesen durchtriebenen Frauen zum grossen Amüsement des Publikums im Berner Stadttheater ganz hervorragend gelungen. Allerdings machen es ihnen die Männer in Nicolais heutzutage viel zu selten aufgeführter komisch-phantastischer Oper auch leicht.

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Friday, 07 January 2011 21:30

Murder Ballads

logo_beNick Cave verarbeitet in seinem Album Murder Ballads selbst geschriebene,  überlieferte oder neu interpretierte Geschichten von Mord und Totschlag, Wahnsinn und Verbrechen, Killern und Opfern zu Songs, die als Blues, Moritat oder Ballade poetisch, absurd-komisch oder auch verzweifelt klingen.

Die deutsche Autorin Rebekka Kricheldorf, zuletzt am Stadttheater mit Rosa und Blanca sowie Mechanische Tiere vertreten, hat im Auftrag des Stadttheaters Bern zu den Murder Ballads von Nick Cave ein Stück geschrieben, das vierzehn Figuren (acht Schauspieler und sechs Musiker) in einem zeitlosen Irgendwo versammelt, die einander Mord-Geschichten erzählen. Erich Sidler, Schauspielleiter des Stadttheaters Bern, führt bei dieser Uraufführung Regie.

Friday, 03 September 2010 07:46

Tartuffe - Komödie von Molière

logo_beDer wohlhabende Bürger Orgon hat sich ganz dem Einfluss des Monsieur Tartuffe hingegeben. Der übernimmt schleichend die Herrschaft im Hause und bringt Orgons Familie zur Weissglut, in dem er sie zu einem vermeintlich frommen Lebenswandel zwingt. Das gesellige Leben wird unterbunden, stattdessen predigt Tartuffe stille Einkehr und Busse. Als Tartuffe die geplante Hochzeit der Tochter verhindert formiert sich im Familienkreise Widerstand. Orgons Ehefrau entlarvt Tartuffes Frömmigkeit als Heuchelei, hinter der sich handfeste materielle Interessen verbergen.

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Im Mai stellte der Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft Bern nach dem Rücktritt von Erich Sidler  am Schauspielhaus ein neues dreiköpfiges Führungsteam vor, welches die Wogen glätten helfen soll. Letzte Woche wurde die Zusammenlegung des Berner Symphonieorchesters und des Berner Stadttheaters kommuniziert und heute erreichte uns die Meldung, dass es in dieser Projektgruppe rumort und Henri Huber, Präsident Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft Bern, daraus ausgetreten ist.

Als erfreuliche Meldung vom Stadttheater ist hingegen zu vermelden, das Erich Sidler seinen Vertrag bis zur Spielzeit 2011/2012 verlängert hat.

logo_beEs ist nun schon seit einiger Zeit, in welcher das Stadttheater Bern mit Imageproblemen kämpft und der umstrittene Intendanten Marc Adam ist nicht ganz unschuldig an der Situation.

Einher mit diesen Problemen geht ein Besucherschwund, in der Spielzeit 2008/2009 waren es doch 5000 Besucher oder über 5% weniger wie in der Spielzeit davor, und dies in einer Zeit wo die Konkurrenz in den anderen Städten zulegte.

Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe wurde 1807-08 von Heinrich von Kleist verfasst (1777-1811) und hatte 1810 in Wien seine Uraufführung. Das Stück gehört zur Gattung der historischen Ritterspielen und ist in fünf Akte gegliedert. Das Stadttheater Bern hat sich dem Stoff angenommen und das Stück feierte dort in einer Inszenierung von Erich Sidler am 19. Februar 2010 Premiere.

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Das Stück spielt in Schwaben in Deutschland und handelt von einem Mädchen mit dem Namen Katharina, genannt Käthchen. Wie in einen Bann gezogen verfolgt sie ihren Geliebten, den Grafen Wetter von Strahl auf Schritt und Tritt.

Maria Callas wurde am 2. Dezember 1923 in New York geboren. Sie studierte Gesang, wurde Gesangslehrerin und fasste dann Fuss in der Welt der Oper. Sie wird bekannt als Stimmwunder und singt auf den grössten Bühnen der Welt: Athen, Verona, Florenz, New York, Chicago und vielen mehr.

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„Nicht ihre Koloraturen, und sie sind überwältigend, nicht ihre Arien, nicht ihre Partnerschaft allein ist ausserordentlich, sondern allein ihr Atemholen, ihr Aussprechen", so Ingeborg Bachmann.

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