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Show und Zirkus Berichte

So wie’s Messi und Ronaldo mit den Füssen treiben, treibt’s Rima mit Händen und Mundwerk. Schnell, präzise, unerwartet und oft aus dem Rückhalt. Rima hat keine Zeit für komplizierte Dribblings, er schiesst und schiesst. Das Staccato muss stimmen. Am wohlsten fühlt sich die hyperaktive Bühnensau Rima, wenn sein Publikum aus den Lachern nicht mehr herauskommt. Das gelingt an mehreren Stellen seines höllwitzigen Hellwetziaprogramms. Rimas grossartige pantomimischen
Kurzeinlagen sind fester Bestandteil der Komik.

STOMP – eine sprachlos machende nonverbale Akkustikperfomance
Theater 11, Zürich, 2. – 8. Febr. 2015

Stomp sind zwei Stunden Perkussion jeder erdenklicher Art, pausenlos. Wer kennt sie nicht, die Innercity Kids, die auf einem Plastikeimer sitzen und spontan Passanten in NY und anderen Städten faszinieren. Und wer kennt nicht artistische Einlagen mit simplen Alltagsgegenständen wie Schrubber, Besen und Kotauschaufeln, die uns zum Schmunzeln und zum Staunen bringen. Auf diesem Spektrum von akustischen Darbietungen baut Stomp auf – seit über 20 Jahren, und erneut zur Begeisterung des Schweizer Publikums vom 3. 2. bis 8.2. im Therater 11 (Freddy Burger Management) in Oerlikon.

 

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Reto Agosti

Am liebsten wäre das Publikum zur der Standing ovation auf die Stühle geklettert. Höher gings im Theater 11 leider nicht – und die Stühle des Hallenstadions sind für einige noch in lebhafter Erinnerung. Und die Stühle danach: Das Hallenstadion lässt grüssen, gleich über die Strasse. Maag Productions hätte keine Freude gehabt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen. Eine höchst explosive Tanztruppe aus Cuba. Latino-Heissblütigkeit konnte zwar erwartet werden, doch eine derart grosszügiges und herzliches wie atemberaubendes Programm wohl eher nicht. Besetzt mit Profitänzern stand auch das Life-Orchestra in nichts zurück, ganz bescheiden meist im Dunkel hinter der Tanzfläche. Livebegleitung feuert eben anders an als Sound aus der Konserve und zahlreiche befeuernde Interaktionen mit Tänzern und Musikern waren mitzuerleben. Die kubanische Megatruppe performte zu zahlreichen Hits, einige sogar ehemalige Spitzenreiter in den Charts, andere, wie Prince’s Purple Rain, wahre Dauerbrenner. Überraschend, wie viel tänzerische Energie in einen Prinzsong geladen werden kann. Zu verdanken ist dies den Choreographen Aaron Cash und Roclan González Chavez und vielen Startänzern der Kubanischen Revolución. Systemtische Tanzförderung (und ein paar tanzfreudige Gene) zeigen hier wunderbare Früchte.

 

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Konstantin Alexander Wecker (* 1. Juni 1947 in München) ist ein deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor.

Vor ziemlich genau 30 Jahren habe ich Konstantin Wecker zum erstenmal Live in Basel gesehen und deshalb wollte ich mir dieses Konzert auf keinen Fall entgehen lassen. Konstantin Wecker ist vielleicht schon 66 Jahre auf dem Papier, aber seiner Musik und seinem politischen Engagement sieht man das Alter nicht an.

Der Musiksaal des Stadtcasinos war dann auch zum bersten voll. Konstantin Wecker betrat ganz unkonventionell und ohne Showeffekt in Jeans und Hemd die Bühne. Der einzige Wermutstropfen war, dass er sich unlängst die Schulter gebrochen hatte und nicht selbst Klavier spielen konnte. Aber sein engagierter langjähriger musikalischer Begleiter meisterte seine Aufgabe hervorragend.

tmb_6677_CL_Show_140226-3845Sehr viele Menschen haben gute Ideen. Ob sie Erfolg haben, ist eine Frage der Umsetzung, die häufig misslingt. Die beiden Produzenten dieser Show Guido Schilling und Darko Soolfrank hatten einen Einfall. In einem Waldstück in Paris steht die kinetische (in Bewegung) sich befindliche Grossskulptur Cyclope vom Schweizer Jean Tinguely und dessen Ehefrau Niki de Saint-Phalle; sie sollten quasi zum Leben erweckt werden.

Monday, 03 March 2014 10:46

Art on Ice - Klasse auf Eis

Written by in Show und Zirkus Berichte

Art on Ice

Es gibt ja viele Zusammenhänge zwischen Eis und Kunst, da wäre einmal der Terminus Kunsteis, auf solchen fanden die Darbietungen statt, dass hat aber nur indirekt etwas mit Art on Ice zu tun. Eis ist eine tückische Masse, es kann vorkommen, dass man darauf, weil es zu glatt ist, ausrutscht und unfreiwillig einen ,,doppelten Rittberger‘‘ hinlegt. Das Geheimnis sei gelüftet, dies geschah in der diesjährigen Ausgabe gelegentlich unfreiwillig, das Publikum wurde aber nicht aufs Eis verführt, wie immer war Art on Ice Spitzenklasse!

Die Zuschauer begrüsste ein Kommentator mit tiefer Stimme, welcher durch seine Witze mit unverkennbarem englischem Akzent das Publikum bei Laune hielt. Nicht zuletzt die Anspielungen auf die Masseneinwanderungsinitiative schlugen ein.

Art on Ice spielt sich in verschiedenen Dimensionen ab. Einmalig ist in der diesjährigen Show der Miteinbezug der berühmtesten Schweizer Künstlergruppe Mummenschanz.

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Ein Abend mit einem liebenswerten Koch .

 

 „Und jetzt kocht er auch noch“ so lautet Horst Lichters neue Show. Was kann ich von so einem Abend erwarten? Steht da einer auf der Bühne kocht etwas und dem Publikum läuft dabei das Wasser im Mund zusammen? Nachher gehen alle mit Hunger nach Hause? Nein, die Show ist Lebensphilosophisch, Hinterfragend und in einem hohen Mass unterhaltsam. Ihm gelingt mühelos der Spagat zwischen Widersprüchen der nouvelle Cuisine, Bio und der traditionellen Küche . Es war ein gelungener, unterhaltsamer Abend an welchen Horst Lichter seine Kollegen aus der Sternenküche auf die Schippe nahm und in seiner direkten kölnischen Art Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag erzählt. Der seit 2011 bekennende Schwarzwälder, hielt seine einzigartige „bürgerliche Küche“  der „nouvelle Cuisine“ entgegen. Deftiges nach Mamas Art wurde live produziert und auch von Freiwilligen aus dem Publikum konsumiert. Mit dem „Bütterchen“ wurde nicht gerade zimperlich umgegangen. Seine „amuse bouche“ oder „amuse guele“ standen im krassen Gegensatz zu dem, was einem in einem gehoberen Gastrobetrieb in der Regel erwartet.

Wednesday, 29 January 2014 09:56

YAMATO - PERFEKTION DER SCHLÄGE

Written by in Show und Zirkus Berichte

TAIKO  bzw. YAMATO ist bis zu 400 Schläge pro Minute, 40 verschiedene Trommeln, die grösste Trommel (Odaiko) 1,7 Meter Durchmesser mit Gewicht 400 Kilo, die älteste Trommel 400 Jahre alt und 40000 Kilogramm Bühnenequipment.

TAIKO bzw. YAMATO ist Auftritte in 51 Ländern, 6 Millionen Zuschauer, in 20 Jahren 2600 Auftritte, Reiseroute mehr als 1,5 Millionen Killometer.

TAIKO bzw. YAMATO ist in Japan eine Gruppe von grossen mit Schlägeln geschlagenen Röhrentrommeln und die Spielweise des entsprechenden Trommelensemle.

Da ich unlängst in Südafrika war und mir die Lebensfreude dieser Menschen noch in guter Erinnerung war, wollte ich mir ein Stück dieses Erlebnisses zurückholen mit dem Besuch von Mother Africa im Stadtcasino Basel.

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Vorneweg zu sagen ist, dass dies leider die einzige Vorstellung in Basel war, aber unter www.act enertainments.ch können Sie die nächsten Aufführungsdaten entnehmen.

 Der grosse Saal war leider nicht ganz voll. Doch hat es mich gefreut, dass sehr viele Familien und auch ältere Menschen sich diese Show nicht entgehen lassen wollten.

 UMLINGO lautet der Name der Mother Africa-Show, mit der der „Circus der Sinne“ seit Januar 2014 in der Schweiz auf Tournee ist. Die spirituelle Energie Afrikas aufgreifend, präsentiert Mother Africa in seiner sechsten Produktion eine komplett neue Show über die positive Kraft von Musik, den Zauber der Schönheit und die wunderbare Macht des Lachens.Januar 2014 in der Schweiz auf Tournee gehen wird. Die Energie Afrikas aufgreifend, präsentiert Mother Africa in seiner sechsten Produktion eine komplett neue Show über die positive Kraft von Musik, Macht des Lachens.

irishceltic130220_hl_2904Für die Iren ist der Pub das Wohnzimmer, wo sie Geburtstage und Hochzeiten feiern sowie auch gemeinsam trauern. So ein Raum ist vom 14. - 19. Januar im Theater 11 in Zürich aufgebaut. Darin tummeln sich Musikanten, Sänger und Tänzer spielend, singend, Solo und in Formationen tanzend, ganz fest die irischen Weisen von der "grünen Insel" in Ohr und Auge. Der Wirt Paddy, der launisch auf Deutsch durch die Show führt, verbindet wohl zu Recht mit seiner Heimat, die Abneigung gegen Engländer, die Zuneigung zum Alkohol und...die Überzeugung, dass jeder Ire seine Musik im Herzen trägt. Diese "Herzensangelegenheit" wird in der Show Irish Celtic durchaus sicht - und spürbar.

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